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Wir beziehen direkt von den bäuerlichen Familienbetrieben, ohne weitere Zwischenhändler dazwischen. Durch eine intelligente Bevorratung liefern wir schnell und trotzdem mit langer Haltbarkeit.

Bei unserem bäuerlichen Familienbetrieb in Apulien/Italien werden in der jahrhundertealten Kulturlandschaft Apuliens vorrangig zwei Sorten angebaut. Die "Tondina" und die "Pizzuta".

Das mediterrane Klima in Apulien prägt von je her die Qualität und Güte der angebauten Mandeln. Deshalb hatte der Anbau von Mandelbäumen in der Vergangenheit einen sehr hohen Stellenwert. Die industrielle Agrarwirtschaft in Übersee und dem dadurch entstandenen Überangebot an Mandeln hat dieser Kultur wahrlich nicht gut getan. Zum Glück gibt es mittlerweile genügend Aktivitäten, sich wieder auf europäisch-heimische und nachhaltig produzierte Sorten zu konzentrieren.

Die wahre Kraft der Mandel, neben ihrem feinen Geschmack, liegt in den Nährwerten: Vitamin E, B2, Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalzium und Ballaststoffe sowie Omega3 und Omega6-Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen. Regelmäßiger Verzehr von Mandeln wirkt blutdruck- und cholesterinsenkend und wirkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen.

Die Pizzuta werden zumeist als geschälte und blanchierte "pelate" Mandelkerne sowie geröstet als "tostate" geliefert. In der Form elegant schlank und gebogen, knackig im Biss sowie geschmackvoll ohne bitter zu sein: so beschreibe ich gerne die Pizzuta. Der Name Pizzuta ist auf ihre längliche und spitze Form zurückzuführen, die ihr ein unverwechselbares Aussehen verleiht.

In Italien ist die Pizzuta die erste Wahl beim Backen mit Mandeln oder als Grundlage für Süßspeisen. Besonders für das apulische Dessert Fico Secco Mandorlato wird die Pizzuta verwendet, um in einer Feige - zusammen mit Zitronenschalten und wildem Fenchelsamen - ein opulentes Essen zu krönen. Auch deshalb ist die Pizzuta in Italien Teil der Slow-Food Kampagne.

Die Tondina ist eine alte Sorte und (logischerweise) nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Olivensorte. Der Name kommt von der Form der Äste, die wie Stäbe vom Stamm wegragen. Der Tondina-Mandelbaum blüht recht früh mit kreisförmigen, weißen Blüttenblättern.

Die geschälte Mandel hat eine kegelstumpfförmige, abgerundete, leicht asymmetrische Form. Sie ist als sehr schmackhaft und süß, mit hohem Ölgehalt anerkannt.

für eine ausgewogene Ernährung und Respekt vor der Natur
Alles aus diesem Hause besticht durch eine unglaubliche Geschmacksintensität. Lassen Sie sich begeistern wie es uns seit Jahren begeistert!

Die Univerität Purdue im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana hat im Sommer 2016 eine Studie zu den positiven Effekten der Mandel veröffentlicht. Unter dem wissenschaftlichen Titel "Die Auswirkungen der Aufnahme von Mandeln in eine energiebeschränkte Ernährung auf Gewicht, Körperzusammensetzung, viszerales Fettgewebe, Blutdruck und kognitive Funktion" untersuchten die Wissenschaftler die Auswirkungen des regelmäßigen Verzehrs von Mandeln. Die Testteilnehmer aßen täglich 60 Gramm ungesalzene Mandeln. Kurz gefasst ist das Ergebnis: Mandeln machen satt, allerdings wird deren Energie vom Körper nicht effizient aufgenommen. Dadurch sinkt der Appetit auf Kohlenhydrate. Zusätzlich versorgen Mandeln den Organismus mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Nährstoffen wie dem Vitamin E, Magnesium, Eisen..

Von den weltweit Anbaumengen kommen nur 10% aus dem europäischen Mittelmeerraum. Führend in der Anbaumenge sind die USA mit mehr als 80% der weltweit angebauten Mandelernte. Diese wiederum kommen fast ausnahmslos aus Kalifornien. Diese Industrie hat sich fest etabliert und entsprechend positioniert. Die FAZ titelte 2015 "Mandeln aus der Dürrezone", die ZEIT "Die Mandeln sind schuld", wenn über die Praktiken in Kalifornien berichtet wird. Leider scheint es so zu sein, dass ein massenhafter Anbau immer mit Verweis auf Preis und die Verbraucher zu Lasten der Natur geht.

Über 85% der in der EU angebauten Mandeln kommen aus Spanien. 7% kommen aus Italien, der Rest aus Portugal, Griechenland, Zypern.

Mandeln unterstützen umfangreich eine gesunde Lebensweise.

22% Kohlenhydrate machen lange satt. Der Blutzuckerspiegel steigt dadurch langsam an und verhindert Heißhungerattacken.

Mandelmehl ist eine bevorzugte glutenfreie Alternative zum herkömmlichen Getreidemehl.

Mandeln enthalten über 20% Eiweiß. Für die vegetarische Lebensweise sind sie daher eine sehr wertvolle Eiweißquelle.

Geschälte Mandeln ("sgusciate") enthalten viele Ballaststoffe. Diese fördern die Verdauung, sind gut für das Darmbiom und unterstützen in der Vorbeugung von Magen-Darm Krankheiten.

Botanisch gehört der Mandelbaum zu der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Mandel ist daher keine Nuss, sondern eine Steinfrucht, wie die Pflaume oder die Aprikose.

Ursprünglich stammt der Mandelbaum aus der Region Klein-/Mittelasien, dem Gebiet des heutigen Südrussland, Afghanistan und Iran.

Historisch wurde der Mandelbaum bereits 1700 v.Chr. erwähnt. Die Römer sorgten für die erste Verbreitung der Mandel nach Nordafrika. Über den Mittleren Osten verbreiterte sich die Mandel im 16 Jhrdt über das südliche Europa bis nach England.

Es waren wohl spanische Mönche, die die Mandel im 17 Jhrdt nach Kalifornien brachten. Aber erst seit dem 19 Jhrdt wird die Mandel dort industriell im großen Maßstab angebaut.

Mandeln enthalten gesunde einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da sie auch kein Cholesterin enthalten, erhöhen sie nicht das Risiko des „schlechten Cholesterin“, dem Lipoprotein niedriger Dichte (LDL). Dadurch tragen Mandeln, als auch andere Nüsse und Samen, dazu bei, den Lipid- oder Fettgehalt im Blut zu verbessern. Dies kommt der Gesundheit des Herzens zugute.

Mandeln enthalten viel Vitamin E, welches eine antioxidativen Wirkung hat. Mit 30 Gramm nimmt man über 7 Milligramm Vitamin E zu sich, in etwa dem halben Tagesbedarf eines Erwachsenen. Mit 50 Gramm Mandeln am Tag verbesserte sich der systolische Blutdruck bereits nach 4 Wochen signifikant; und das unabhängig vom Alter der Probanden.

Die Überschriften vieler Studien zu den gesundheitlichen Aspekten zeigt auf, wie sinnvoll es ist, Mandeln in den täglichen Speiseplan aufzunehmen:

> „Eine mit Mandeln angereicherte Diät erhöht das α-Tocopherol im Plasma und verbessert die Gefäßfunktion, beeinflusst jedoch nicht die Marker für oxidativen Stress oder die Lipidspiegel“ (Ashton Forschungszentrum, Birmingham, UK)

> „Alpha Tocopherol (Vitamin E) begrenzt die Bildung freier Radikale, oxidativen Stress und die Lipidperoxidation und fördert da Überleben von Neuronen in Zellkulturen, die Beta-Amyloid ausgesetzt sind“ (Science direkt, „Frauen und Gesundheit“ Jahr 2000)

Mandeln sind also eine hervorragende Quelle für gesunde Fette, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Sie liefern eine Menge Magnesium, Vitamin E, B-Vitamine und zahlreiche Antioxidantien und sind daher ein wichtiger Baustein für die vegane und vegetarische Ernährung.

Nicht alles ist schön und gut, wenn es um die Mandel geht, leider. Kritisch ist der immense Wasserverbrauch des Mandelbaumes. Bis eine einzelne Mandel geerntet werden kann, braucht sie rund vier Liter Wasser. Besonders in Regionen mit einem intensiven Plantagenanbau gibt es Auswirkungen auf das Grundwasser. Aus Kalifornien gibt es Presseberichte, die einen nachdenklich zurück lassen. Die Titelseiten sind entsprechend aufgebaut: "Mandeln aus der Dürrezone" (FAZ, April 2015), "Mandelanbau wird für Kalifornier zum Problem" (DLF Nova, Januar 2019)

Umso wichtiger sind die Bestrebungen, in der EU den Mandelanbau auszubauen, um Monokulturen vorzubeugen und lange Transportwegen zu vermeiden.

Bis zu 50 Jahren können Mandeln an einem Baum geerntet werden. Meist werden die Kulturen allerdings nach 25 bis 30 Jahren neu gepflanzt.

Für den Mandelanbau eignen sich Regionen mit langen und trockenen Sommern. Ist der Standort dann noch windgeschützt und mäßig lehmigen Boden, fühlt sich der Mandelbaum wohl. Dann reichen die Wurzeln des Mandelbaumes bis zu drei Metern in die Tiefe.

Für den Ertrag müssen mindestens zwei verschiedene Mandelsorten gepflanzt werden.

Die Mandeln wurden schon von der bekanntesten Vertreterin der Klosterheilkunde, Hildegard von Bingen (12 Jhrdt) empfohlen:

"Wenn jemand das Gehirn leer geworden ist, soll er oft die Mandelkerne essen. Das füllt sein Gehirn wieder auf und gibt die rechte Gesichtsfarbe"

Recht hat sie immer noch!

und besonders gut: als Zwischenmahlzeit genommen, reduzieren Mandeln die Gefahr von Heißhungerattacken auf Essen mit leeren Kalorien.